Verabschiedung Kreistag am Mittwoch, 10. Juli 2019

*** Es gilt das gesprochene Wort ***

 

Sehr geehrte Mitglieder des Kreistags,

erlauben Sie mir, bevor ich 28 Mitglieder verabschiede, noch meinen Blick auf die nähere Vergangenheit dieser Amtsperiode zu werfen. Arbeitsreiche und teilweise auch turbulente fünf Jahre mit weitreichenden Entscheidungen für den Landkreis liegen hinter uns.

Der jetzige Kreistag konstituierte sich am 4. Juli 2014. Seine richtige Arbeit begann bereits eine Woche später mit einem Paukenschlag. Sie durften den neuen alten Landrat wählen. Leider oder auch Gott sei Dank war ich die Pauke und die Beurteilung des Schlags überlasse ich Ihnen.

In den vergangenen fünf Jahren tagten Kreistag und Ausschüsse insgesamt 172 Mal und bewältigten dabei beinahe 1.500 Tagesordnungspunkte. Allein der Kreistag behandelte knapp 367 Punkte.

Der Kreistag, der sich 2014 konstituierte, ist personell nicht mehr identisch mit dem Gremium, das heute zum letzten Mal tagt.

Bereits vor der konstituierenden Sitzung mussten wir uns von Alexander Dehio für immer verabschieden. Wir nahmen für immer Abschied von Johann Späh und trugen ihn zu Grabe. Unsere Gedanken sind gerade in dieser Stunde bei ihnen und wir erinnern uns in Dankbarkeit an sie.

Es rückten Ulrich Heinkele und Dr. Frieder Mauch nach.

Im März 2017 verabschiedete das Gremium sein langjähriges Mitglied Richard Mück aus Unlingen. Dr. Hartmut Pernice übernahm seinen Platz. Im Dezember 2017 folgte Josef Bosshart auf Christoph Burandt.

Nach 26 Jahren schied Franz Romer im März 2018 aus dem Kreistag aus. Er machte damit den Weg frei für seinen Nachfolger Clemens Graf Leutrum von Ertingen.

Seit Oktober 2018 neu im Kreistag ist auch Simon Knab. Er folgte Alexandra Scherer. Ein letzter Wechsel hat im Januar 2019 stattgefunden, Rainer Kapellen zog in einen anderen Landkreis. Burkhard Volkholz vertrat anschließend an seiner Stelle den Wahlbezirk Laupheim Stadt.
Und auch in der Landkreisverwaltung haben in dieser Zeit auf Dezernentenebene Wechsel stattgefunden:
-    Walter Holderried trat am 1. November 2014 seinen Dienst als Erster Landesbeamter an. Er folgte auf Stefanie Bürkle.
-    Ralf Miller wurde nach 18 Jahren als Finanzdezernent zum 1. Bürgermeister der Stadt Biberach gewählt, sein Nachfolger Holger Adler hat seinen Dienst zum 1. März 2019 aufgenommen.

Lassen Sie mich nun den Kernthemen Ihrer und unserer Arbeit der vergangenen Jahre kommen:
Ein Schwerpunktthema war – wie könnte es auch anders sein – die Zukunft der medizinischen Versorgung im Landkreis. Wir konnten in diesem Thema in den letzten fünf Jahren wichtige Meilensteine erreichen. Ich bin mir jedoch sicher, dass das Thema auch für den neuen Kreistag ein Schwerpunkt bleiben wird.

Der Gesundheitscampus in Biberach wird gerade gebaut, Laupheim mit dem Zentrum für Älterenmedizin ist auf das Gleis gesetzt und in Ochsenhausen soll im September der Spaten für das Gesundheitszentrum gestochen werden.

Kopfzerbrechen bereitet uns nach wie vor die Entwicklung in Riedlingen. Ich appelliere an alle Verantwortlichen, mutig und unter anderem bedingungslos die Schritte in die Wege zu leiten, die notwendig sind, damit auch in Riedlingen eine gute medizinische Versorgung, die auch Zukunft hat, in den nächsten Jahren gewährleistet ist.

Mehr oder wenig unerwartet mussten und durften wir uns mit der Aufnahme von Flüchtlingen vor allem in den Jahren 2015, 2016 und 2017 beschäftigen. Gemeinsam haben wir alles daran gesetzt, Flüchtlinge nicht in Turnhallen, Zelten oder Dorfgemeinschaftshäuser unterzubringen und das auch geschafft. Auf diese Tatsache bin ich immer noch sehr stolz.

Insbesondere seit 2017 beschäftigen wir uns ganz intensiv mit der Integration der Menschen. Das Integrationsmanagement für die Flüchtlinge und Migranten wurde kreisweit dezentral eingerichtet, um eine möglichst gute Anbindung an die Kommunen zu erreichen.

Auch wenn noch viel zu tun und Integration ein Prozess ist, der über Jahre und Jahrzehnte andauern wird: Die Erfolge, die der Landkreis Biberach innerhalb kürzester Zeit erzielt hat, können sich sehen lassen. Von den 3.450 Personen erhalten rund ein Drittel Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende, ein weiteres Drittel Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und rund 1.000 Personen können ihren Lebensunterhalt selbst, ohne staatliche Transferleistungen bestreiten.

Sehr dankbar bin ich für das große ehrenamtliche Engagement. Auch Sie als Gremium haben uns von Anfang an großes Vertrauen entgegengebracht und uns Personal zur Verfügung gestellt, damit wir die Aufgaben adäquat erfüllen konnten.

Ein unvorhersehbares Ereignis, das die Amtszeit prägte, waren die Hochwasserereignisse im Jahr 2016: Die sogenannten Jahrtausendunwetter trafen einige Städte und Gemeinden im Landkreis gleich zwei- oder dreimal und hinterließen schwere Schäden und oft verzweifelte Betroffene.

Feuerwehren, Technisches Hilfswerk, DRK und DLRG und die Mitarbeiter in den Kommunen haben hervorragende Arbeit geleistet, und zum Jahresende waren die sichtbaren Schäden weitgehend behoben. Die Ängste der Betroffenen sind aber nicht kleiner geworden.

Für das Riß- und Umlachtal wurde mit den anliegenden Kommunen eine integrierte Machbarkeitsstudie für den Hochwasserschutz in Auftrag gegeben. In diesem Jahr werden wir uns auch noch mit einem weiteren technischen Hochwasserschutzkonzept im Kreistag beschäftigen.

In den Bereichen Infrastruktur und Mobilität war der Breitbandausbau im Landkreis Biberach das große Thema. Mit dem Grundsatzbeschluss, den Sie am 13. Dezember 2017 getroffen haben, haben Sie den Weg für den Backboneausbau, ein Leuchtturmprojekt des Landkreises, geebnet. Mit einer Investitionssumme von 30,8 Millionen Euro ist es das größte Investitionsprojekt in den vergangenen zehn Jahren und eines der größten Infrastrukturvorhaben seit Bestehen des Landkreises Biberach.

Wenn das Breitbandnetz auch die Straßen der Zukunft sind, so haben wir dabei die gegenwärtigen Verbindungen nicht vergessen oder gar vernachlässigt.

Ich erinnere an den Referentenentwurf zum Bundesverkehrswegeplan 2030, in dem die Ortsumfahrungen im Zuge der B 312 in den weiteren Bedarf mit Planungsrecht eingestuft wurden.

Nachdem Sie unter anderem am 21. April 2016 im Rahmen der beschlossenen Entschließung die vorgenommene Bewertung kritisiert haben und eine Aufnahme in den vordringlichen Bedarf gefordert haben, wurde die B 312 doch noch in den vordringlichen Bedarf zur Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans aufgenommen. Momentan befinden wir uns hier im Planfeststellungsverfahren.
Bei der Nordwesttangente Laupheim im Zuge der K 7519 konnten Sie mit Ihrem heutigen Beschluss einen wichtigen Meilenstein erreichen.

Auch der Aufstieg Biberach/Warthausen zur B 30 und die Planungen für die Ortsumfahrung Riedlingen im Zuge der B 311 wurden weiter vorangetrieben. Hiermit wird sich dann der neue Kreistag sicherlich weiter ausführlich beschäftigen.

Kontinuierlich haben wir das kreisweite Radwegenetz ausgebaut. In den vergangenen Jahren bauten wir entlang von Kreisstraßen deutlich mehr als 10 Kilometer neue Radwege.

Insgesamt haben wir von 2014 bis heute rund 9,4 Millionen Euro für Straßen- und Radwegemaßnahmen in die Hand genommen. Eine stolze Summe.

Auch der Schienenpersonennahverkehr war ein Thema. Besonders die Elektrifizierung der Südbahn beschäftigt den Landkreis seit Jahren. Sie wird endlich gebaut.

Nicht vergessen möchte ich das Konzept zur Einführung der Regio-S-Bahn. Eigentlich wollten wir bei diesem Projekt schon weiter sein; bedenkt man, dass das Projekt im November 2009 gestartet ist, dann wird deutlich, dass man für Bahnprojekte viel Ausdauer braucht.

Schritt für Schritt entwickelten wir auch den ÖPNV und verabschiedeten dazu am 25. Oktober 2017 einen zukunftsorientierten Nahverkehrsplan, den Sie zusammen mit der Verwaltung in einigen Arbeitsgruppensitzungen erarbeitet haben.

Der Neubau des Verwaltungsgebäudes in der Rollinstraße 15 mit einem Volumen von 13,4 Millionen Euro wurde stetig vorangebracht. Am 30. Juli feiern wir Richtfest. Im Sommer 2020 ziehen unter anderem die Zulassungsstelle und das Gesundheitsamt ein.

Beim Neubau des Hallenbads in Riedlingen, haben wir uns mit 670.000 Euro beteiligt. Offiziell eröffnet wurde das Bad am 12. Mai dieses Jahres.

Ebenso offiziell wurde gut eine Woche später die modernisierte Integrierte Leitstelle für Rettungsdienst, Feuerwehr und Bevölkerungsschutz in Biberach in Betrieb genommen. Sie wurde für 1,8 Millionen Euro technisch auf den neuesten Stand gebracht. Knapp eine Million zahlte der Landkreis.

Bereits am 25. Oktober 2017 haben Sie beschlossen, die Straßenmeistereien Warthausen, Laupheim und Ochsenhausen sowie die Salzlagerhalle in Ahlen vom Land zu kaufen. Schon zu diesem Zeitpunkt war uns klar, dass hier dringend saniert werden muss. Sie haben nun in der heutigen Sitzung dem Neubau einer Wasch-, Pflege und Fahrzeughalle einschließlich Sozialbereich zugestimmt. Der erste Schritt zur Modernisierung der Straßenmeistereien ist damit gemacht.

Meine Ausführungen zum Thema Infrastruktur schließe ich mit dem Hinweis auf das neue Recyclingzentrum, das an der Mittelbiberacher Steige entstehen soll. Ich möchte aus meinem Herzen keine Mördergrube machen. Ich wäre gerne schon weiter. Jetzt ist es wie es ist und wir machen das Beste daraus.

Lassen Sie mich fortfahren mit dem Bereich Schule und Bildung. Allen ursprünglichen Prognosen zum Trotz, die zurückgehende Schülerzahlen an den beruflichen Schulen voraussahen, stiegen unsere Zahlen und das BSZ in Biberach platzt aus allen Nähten. Wir arbeiten daher momentan mit Hochdruck an einem Schulentwicklungsplan für die beruflichen Schulen.

Wir haben viel für die Ausstattung unserer beruflichen Schulen getan. Gut angelegtes Geld, denn es geht um Bildung und damit um die Zukunftsfähigkeit des Landkreises. Lassen Sie mich hier ein paar Maßnahmen stichwortartig aufzählen:
-    Neugestaltung des Eingangsbereichs, der Schulverwaltung und der Bibliothek/Mediothek im Kreisberufsschulzentrum in Biberach einschließlich eines neuen Beleuchtungskonzeptes
-    Einrichtung einer „Lernfabrik 4.0“ für die Karl-Arnold-Schule
-    Prüfung einer Sanierung bzw. Erweiterung des Theoriegebäudes auf dem Campus der Beruflichen Schule Riedlingen
-    Die Fertigstellung des Neubaus der Vinzenz-von-Paul Schule in Schönebürg steht im Herbst 2019 an. Der Landkreis beteiligte sich mit einem Baukostenzuschuss in Höhe von 4,3 Millionen Euro.
-    Außerdem haben wir ein Sanierungsprogramm mit rund 20 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Dankensweiterweise unterstützt uns dabei das Land mit über 11,5 Millionen Euro.

Die Zukunftsfähigkeit des Landkreises wollen wir unter anderem auch durch das Innovations- und Technologietransferzentrum Plus (ITZ Plus), die Unterstützung der Hochschulen in Biberach und Riedlingen und das Digitalisierungszentrum Ulm/Alb-Donau/Biberach, sicherstellen. Das Digitalisierungszentrum ging im Mai 2019 offiziell an den Start, vergangenen Freitag wurde die regionale Anlaufstelle in Riedlingen eröffnet.
Einmal mehr haben wir in der vergangenen Legislaturperiode an die sozial Benachteiligten im Landkreis gedacht.

Die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen bekommt künftig durch das Bundesteilhabegesetz ein völlig neues Gesicht. Hier laufen momentan die Vorbereitungen zur Umsetzung auf Hochtouren.

Auch die Jüngsten haben wir nicht vergessen. Das Thema Kinderschutz hat oberste Priorität. Das Kreisjugendamt setzt mit neuen Arbeitsansätzen wie „signs of safety“ alles daran, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das notwendige Rüst- und Werkzeug mitzugeben, sie zu unterstützen und feilt ständig an seinem Kinderschutzkonzept, um immer noch besser und sicherer zu werden, wohlwissend: eine endgültige Sicherheit wird es nie geben.

Der Neubau des Schulkindergartens für Kinder mit geistiger Behinderung zusammen mit dem katholischen Kindergarten St. Gallus in Rissegg konnte umgesetzt werden und das „Haus der kleinen Biber“ zum 1. August 2018 in Betrieb genommen werden.

Eine Angleichung der Stundensätze in der Kindertagespflege wurde beschlossen, um die Attraktivität der Kindertagespflege zu stärken und um die Betreuung von Schulkindern oder die notwendige Randzeitenbetreuung für ältere Kinder zu gewährleisten.

Die Angebote der Kinder- und Jugendhilfe wurden regelmäßig überprüft und fortgeschrieben und eine hauptamtliche Geschäftsstelle beim Kreisjugendring eingerichtet.



Meine sehr geehrten Damen und Herren,

viele Dinge wären es noch wert, in diesem Rückblick genannt zu werden. Stichwortartig nenne ich beispielsweise:
-    Kreisseniorenplan und Pflegestützpunkt
-    Gründung des Landschaftserhaltungsverbandes
-    Biomusterregion
-    European Energy Award in Gold
-    50 Jahre Museumsdorf Kürnbach und jedes Jahr Besucherrekorde
-    Zulassungsstellen in Laupheim und Ochsenhausen
-    Geschwindigkeitsmessanlagen
-    Und das Jobticket für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Bei all den Aufgaben und Projekten haben wir die Finanzen nicht aus den Augen verloren.

Wir sind schuldenfrei. Lange waren wir landesweit einmalig. Gleichzeitig haben Sie in dieser Amtszeit ein Haushaltsvolumen von weit über einer Milliarde (Hinweis 1.171.211.303 Euro) verabschiedet. Kontinuierlich ging die Kreisumlage nach unten: Von 29 Prozentpunkte auf aktuell 25,5. Auch hier sind wir landesweit an der Spitze. Und deshalb lautet mein Fazit am Ende dieser Legislaturperiode schwäbisch, demütig: Wir / Sie hend’s glaub et schlecht gmacht.

Dafür danke ich Ihnen von Herzen.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

für 28 Mitglieder dieses Kreistages ist die Zeit des Abschieds gekommen. Sie werden dem Gremium in der kommenden Amtsperiode nicht mehr angehören. Es verlassen uns damit geballte 314 Jahre Erfahrung in der Kreistagspolitik.

Ich werde nun die Namen der Ausscheidenden vorlesen und darf Sie bitten, ganz zum Schluss meiner Ausführungen zu mir nach vorne zu kommen. Zusätzlich wollen wir auch die Verabschiedung von Rainer Kapellen nachholen.

5 Jahre und weniger Mitglied im Kreistag sind (in alphabethischer Reihenfolge)

Josef Bosshart
-    Nachgerückt am 14. Dezember 2017
-    Seither Mitglied des Kultur- und Schulausschusses

Hubert Buck
-    Mitglied im Kreistag seit 4. Juli 2014
-    Seither Mitglied des Ausschusses für Umwelt und Technik und des Betriebsausschusses

Erwin Graf (entschuldigt)
-    Mitglied im Kreistag seit 4. Juli 2014
-    Seither Mitglied des Ausschusses für Soziales und Gesundheit und des Klinik-Ausschusses

Ulrich Heinkele
-    Mitglied im Kreistag seit 4. Juli 2014
-    Seither Mitglied des Ausschusses für Soziales und Gesundheit, des Klinik-Ausschusses sowie des Kultur- und Schulausschusses
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Rainer Kapellen
-    Mitglied des Kreistags seit 4. Juli 2014 und ist bereits zum 17. Januar 2019 ausgeschieden. Die Verabschiedung wird heute nachgeholt.
-    Während dieser Zeit Mitglied im Verwaltungs- und Finanzausschuss

Simon Knab
-    Nachgerückt am 24. Oktober 2018
-    Seither Mitglied des Ausschusses für Umwelt und Technik und des Betriebsausschusses
-    Ehrenamtlicher Richter am Sozialgericht Sigmaringen seit 18. April 2015
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Gabriele Kübler
-    Mitglied im Kreistag seit 4. Juli 2014
-    Seither Mitglied des Kultur- und Schulausschusses

Dr. Frieder Mauch
-    Nachgerückt am 19. November 2015
-    Seither Mitglied des Ausschusses für Soziales und Gesundheit, des Klinik-Ausschusses sowie des Jugendhilfeausschusses

Dr. Hartmut Pernice
-    Nachgerückt am 23. März 2017
-    Seither Mitglied des Ausschusses für Soziales und Gesundheit und des Klinik-Ausschusses

Rosemarie Schneider
-    Mitglied im Kreistag seit 4. Juli 2014
-    Seither Mitglied des Jugendhilfeausschusses und des Kultur- und Schulausschusses

Burkhard Volkholz
-    Nachgerückt am 18. Januar 2019
-    Seither Mitglied des Verwaltungs- und Finanzausschusses
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6 bis 10 Jahre Mitglied im Kreistag sind (in alphabethischer Reihenfolge)

Helmut Edelmann
-    Nachgerückt am 12. Dezember 2003 bis 28. September 2004 und wieder Mitglied seit dem 4. Juli 2014
-    Seit 24. September 2014 Mitglied des Kultur- und Schulausschusses

Franz Habrik
-    Mitglied im Kreistag seit 29. Juli 2009
-    Seither Mitglied des Ausschusses für Umwelt und Technik und des Betriebsausschusses

Martina Höschele
-    Nachgerückt am 19. September 2012
-    Von 19. September 2012 bis 23. September 2014 Mitglied im Jugendhilfeausschuss
-    Seit 24. September 2014 Mitglied des Ausschusses für Umwelt und Technik und des Betriebsausschusses

Manfred Kallfass
-    Mitglied des Kreistags vom 1. Dezember 1999 bis 28. September 2004 und wieder seit dem 4. Juli 2014
-    Von 1. Dezember 1999 bis 28. September 2004 Mitglied des Kultur- und Schulausschusses
-    Seit 4. September 2014 Mitglied des Ausschusses für Soziales und Gesundheit und des Klinik-Ausschusses sowie des Jugendhilfeausschusses
Gerd Rothenbacher
-    Im Kreistag seit 29. Juli 2009
-    Von 29. Juli 2009 bis 31. Dezember 2012 Mitglied des Aufsichtsrats Kliniken GmbH
-    Von 29. Juli 2009 bis 23. September 2014 Mitglied des Ausschusses für Soziales und des Betriebsausschusses des Eigenbetriebs Immobilien der Kreiskliniken
-    Seit 24. September 2014 Mitglied des Verwaltungs- und Finanzausschusses

Eugen Schlachter
-    Im Kreistag seit 29. Juli 2009
-    Seither Mitglied des Verwaltungs- und Finanzausschusses
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11 bis 15 Jahre Mitglied im Kreistag sind (in alphabethischer Reihenfolge)

Hans Beck
-    Mitglied des Kreistags vom 1. Dezember 1999 bis 28. September 2004 und wieder seit dem 29. Juli 2009
-    Von 1999 bis 2004 und wieder seit 24. September 2014 Mitglied des Ausschusses für Umwelt und Technik und des Betriebsausschusses
-    Seit 29. Juli 2009 Mitglied des Kultur- und Schulausschusses und seit 1. Juli 2015 Mitglied der Verbandsversammlung des Regionalverbands
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Hans Berg
-    Seit 29. September 2004 Mitglied des Kreistags
-    Seither Mitglied des Verwaltungs- und Finanzausschusses

Alexander Eisele
-    Nachgerückt am 14. Dezember 2007
-    Seit 29. Juli 2009 Mitglied des Verwaltungs- und Finanzausschusses

Thomas Fettback
-    Seit 29. September 2004 im Kreistag
-    Seither Mitglied im Verwaltungs- und Finanzausschuss
-    Zusätzlich seit 24. September 2014 Mitglied im Ausschuss für Soziales und Gesundheit und im Klinik-Ausschuss
Klaus Bernd Reichert
-    Mitglied des Kreistags seit 29. September 2004
-    Delegierter in der Landkreisversammlung des Landkreistags BW seit 29. Juli 2009
-    Seit 24. Oktober 2018 Mitglied des Verwaltungs- und Finanzausschusses

Heinz Scheffold
-    Im Kreistag seit 29. September 2004
-    Von 29. September 2004 bis 23. September 2014 Mitglied im Ausschuss für Umwelt und Technik und im Betriebsausschuss
-    Seit 29. Juli 2004 Mitglied im Jugendhilfeausschuss, im Ausschuss für Soziales und Gesundheit sowie im Klinik-Ausschuss
-    Seit 24. September 2014 Vertreter in der Verbandsversammlung der OEW

Ulrich Widmann
-    Mitglied des Kreistags von 7. Dezember 1989 bis 31. August 1994 und wieder seit 29. Juli 2009
-    Von 7. Dezember 1989 bis 31. August 1994 Mitglied des Verwaltungs- und Finanzausschusses
-    Seit 24. September 2014 Mitglied des Ausschusses für Soziales und Gesundheit und des Klinik-Ausschusses
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20 Jahre Mitglied im Kreistag sind (in alphabethischer Reihenfolge)

Elisabeth Jeggle
-    Seit 1. Dezember 1999 Mitglied des Kreistags
-    Seit 24. September 2014 Mitglied des Ausschusses für Soziales und Gesundheit und des Klinik-Ausschusses
-    Ehrenamtliche Richterin am Sozialgericht Sigmaringen seit 18. April 2015

Rudolf Pretzel
-    Seit 1. Dezember 1999 Mitglied des Kreistags
-    Seither Mitglied des Kultur- und Schulausschusses
-    Von 1. Dezember 1999 bis 28. Juli 2009 Mitglied des Jugendhilfeausschusses

Alfons Ströbele
-    Seit 1. Dezember 1999 Mitglied des Kreistags
-    Seither Mitglied im Ausschuss für Umwelt und Technik und im Betriebsausschuss
-    Von 1. Dezember 1999 bis 23. September 2014 Mitglied des Kultur- und Schulausschusses
-    Von 1. Dezember 1999 bis 28. September 2004 und wieder seit 14. Dezember 2017 Mitglied des Jugendhilfeausschusses
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30 Jahre Mitglied im Kreistag sind

Josef Martin
-    Mitglied des Kreistags seit 7. Dezember 1989
-    Von 7. Dezember 1989 bis 30. Oktober 1999 Mitglied des Ausschusses für Umwelt und Technik
-    Von 19. März 1996 bis 30. Oktober 1999 Mitglied des Betriebsausschusses
-    Seit 1. Dezember 1999 Mitglied im Krankenhaus- und Sozialausschuss bzw. ab 2002 im Ausschuss für Soziales und Gesundheit und im Klinik-Ausschuss
-    Von 2002 bis 31. Dezember 2012 Mitglied im Aufsichtsrat Kliniken GmbH
-    Von 14. Dezember 2001 bis 28. September 2004 und wieder seit 24. September 2014 Aktion Ehrenamt Jurymitglied
-    Von 1. Juli 2009 bis 23. September 2014 Mitglied der Verbandsversammlung des Regionalverbands
-    Seit 24. September 2014 Mitglied des Ausschusses für Umwelt und Technik und des Betriebsausschusses

35 Jahre Mitglied im Kreistag ist

Wolfgang Dahler
-    Mitglied des Kreistags seit 1. Dezember 1984
-    Seit 1. Dezember 1984 Mitglied im Krankenhaus- und Sozialausschuss bzw. ab 2002 im Ausschuss für Soziales und Gesundheit und im Klinik-Ausschuss
-    Von 1. Juli 1989 bis 30. Juni 2015 Mitglied der Verbandsversammlung des Regionalverbands
-    Von Oktober 1992 bis März 2015 Fraktionsvorsitzender der CDU
-    Von November 1992 bis 23. September 2014 Mitglied des Ausschusses für Umwelt und Technik
-    Von 19. März 1996 bis 23. September 2014 Mitglied des Betriebsausschusses
-    Von 1. Dezember 1999 bis 20. Dezember 2001 Mitglied des Zweckverbands Nahverkehr Biberach
-    Von 1. Dezember 1999 bis 28. September 2004 Mitglied des Jugendhilfeausschusses
-    Von 2002 bis 31. Dezember 2012 im Aufsichtsrat Kliniken GmbH
-    Von 25. Juli 2002 bis 1. Oktober 2004 Mitglied der Biberacher Nahverkehrsverbund Gesellschaft
-    Seit 29. September 2004 Mitglied des Verwaltungsrats der KSK Biberach
-    Seit 24. September 2014 Jurymitglied Aktion Ehrenamt
-    Seit 24. September 2014 Trägerabgeordneter in der Verbandsversammlung des Sparkassenverbands Baden-Württemberg
-    1. Stellvertretender Vorsitzender des Kreistags seit 29. September 2004
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Stellvertretend für alle aufgezählten, ausscheidenden Kreistagsmitglieder möchte ich nun zuerst den Dienstältesten aus Ihrer Mitte und gleichzeitig meinen ersten ehrenamtlichen Stellvertreter, Wolfgang Dahler, nach vorne bitten.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

„Wer Bäume setzt, obwohl er weiß, dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird, hat zumindest angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.“ (Rabindranath Tagore)

Sie alle haben mit Ihrer Arbeit im Kreistag vieles für die Menschen im Landkreis Biberach geleistet - manches mit direkten Auswirkungen, anderes wird sich erst für die kommenden Generationen auswirken. Sie alle haben sich damit für das Gemeinwohl, für eine gute Entwicklung im Landkreis eingesetzt und damit auch im übertragenen Sinne Bäume für eine gedeihliche Entwicklung des Landkreises und seiner Einwohner gesetzt.

In Abstimmung mit den Fraktionsvorsitzenden haben wir uns darauf verständigt, heute auf persönliche Abschiedsgeschenke zu verzichten. Stattdessen pflanzen wir alle eine Streuobstwiese im Museumsdorf Kürnbach.

Symbolisch erhalten Sie bereits heute Gießkannen mit Ihren eingravierten Namen. Die Anpflanzung der Bäume mit anschließendem Vesper findet am 17. Oktober statt - dazu möchte ich Sie heute bereits herzlich einladen. Vielen Dank für Ihre Arbeit!