Rede des Landrats anlässlich der Maibaumprämierung am 10. Mai 2011 im Bierkrugstadel Bad Schussenried

- Es gilt das gesprochene Wort -

Sehr geehrter Herr Dr. Kohn,
sehr geehrte Frau Zimmermann,
Herr Ott, Herr Schmid von der Schussenrieder Brauerei,
sehr geehrte Jurymitglieder Herr Frey, Herr Deeng und auch Herr Mägerle,
liebe Gäste,

in diesem Jahr werden die Maibäume im Landkreis Biberach bereits zum 13. Mal prämiert. Aber ich bin sicher, trotz der Unglückszahl 13 werden wir einen schönen Abend haben, denn zum Glück findet die Prämierung nicht am Freitag statt, denn Freitag ist der 13. Mai. Ich freue mich, heute hier zu sein. 

Das Aufstellen der Maibäume, ist eine wunderbare Tradition. Mit Kränzen, Girlanden, Bändern und Zunftzeichen zieren sie unseren Landkreis. In diesem Jahr sind die Maibäume wieder besonders schön, davon konnte ich mich bereits selbst überzeugen.

Wenn ich, wie so oft im Land unterwegs bin, dann kann ich bereits an den Maibäumen erkennen, wann ich die Landkreisgrenze überquere. Ich wage zu behaupten, dass es in keinem Landkreis in Baden-Württemberg so viele Maibäume und so schöne Maibäume wie bei uns gibt.

Hier lebt die Tradition, hier stehen die Menschen zueinander, hier spürt man, was mit Fleiß, Tatkraft und in der Gemeinschaft entsteht zum Wohle aller in einer Stadt, in einer Gemeinde, in einem Ortsteil.

Ich freue mich, dass auch 2011 annähernd 40 Vereine und Gruppen beim Maibaumwettbewerb mitgemacht haben. Sie haben Fleißarbeit geleistet – geschnitzt, gekranzt, gemalt und geschmückt. Ich kann Ihnen sagen: Es hat sich gelohnt.

Diese Arbeit und Ihr Engagement will ich nachher noch mit Geldpreisen für die ersten 3 Sieger belohnen. Doch vorher möchte ich noch einigen Menschen danken, denen wir diese Prämierung zu verdanken haben:

Vielen Dank an die Jurymitglieder: Kurt Frey, Otto Deeng, Hans Beck und Gerd Mägerle. Sie haben auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Kilometer hinter sich gelassen, um die Mai-bäume anzuschauen und zu bewerten. Vielen Dank.

Vielen Dank auch an Herrn Ott und Herrn Schmid von der Schussenrieder Brauerei als Mitinitiator der Prämierung. Die Schussenrieder Brauerei versorgt uns heute einmal mehr mit Flüssignahrung. Da sage ich nur: „Gersten und Malz, Gott erhalt’s!“

Und ein besonders großes Dankeschön geht an den weiteren Mitinitiator des Maibaumwettbewerbes: An die Schwäbische Zeitung, an Herrn Geschäftsführer Dr. Krohn, Frau Ver-lagsleiterin Zimmermann und Herrn Mägerle, rasender und fahrender Reporter und Lokalchef der Schwäbischen Zeitung.

Ohne die Genannten, könnte ich als Schirmherr die Prämierung nicht durchführen.

Und weil wir heute fast nur unter Männer sind, und sich jetzt die anwesenden Frauen die Ohren zuhalten, darf ich Ihnen passend zum Mai und Maibaum abschließend noch einen kurzen Witz erzählen:

Rita, ich hoffe, niemand im Saal heißt so:
Also Rita erzählt ihrer besten Freundin, dass sie gestern bei Herrn Mai eingeladen gewesen sei. „Und, habt ihr Spaß gehabt“, fragt die Freundin. „Nein“, sagt Rita, „ich hab den ganzen Abend versucht, den Maibaum aufzustellen.“

In diesem Sinne wünsche ich uns allen noch einen schönen Abend.