Grünlandumwandlung

Betroffen von dem Verbot sind alle Dauergrünlandflächen. Dauergrünland im Sinne des Gesetzes sind Flächen, die durch Einsaat oder auf natürliche Weise (Selbstaussaat) zum Anbau von Gras oder Grünfutterpflanzen (z.B. Kleegras, Ackergras usw.) genutzt werden und mindestens fünf Jahre lang nicht Bestandteil der Fruchtfolge des landwirtschaftlichen Betriebs waren.

Anträge auf Grünlandumwandlung und Grünlandsanierung können im Formulare Center abgerufen und beim Landwirtschaftsamt Biberach eingereicht werden. Die Umwandlungen dürfen erst nach Genehmigung durch die Untere Landwirtschaftsbehörde begonnen werden.

Auf Landesebene wird parallel zum Umwandlungsverbot ein Grünlandkataster auf Basis der Daten aus dem Gemeinsamen Antrag und der im Liegenschaftskataster geführten Nutzungsarten erstellt, um das Verbot der Umwandlung zu überwachen.

Verstöße gegen das Umwandlungsverbot nach Landwirtschafts- und Landeskulturgesetz (LLG) sind Ordnungswidrigkeiten, die mit Bußgeldern bestraft werden können. Es besteht eine Wiederherstellungspflicht.

Für greeningpflichtige Betriebe gelten zusätzlich noch die Vorschriften gemäß §16 Direktzahlungen-Durchführungsgesetz (DirektZahlDurchfG).
Auch eine Umwandlung von Grünland in nicht landwirtschaftliche Flächen (z.B. Wege, Hofflächen, Bebauung) ist genehmigungspflichtig.

 

Rechtsgrundlagen sind:

  • § 16 Diektzahlungen-Durchführungsgesetz (DirektZahlDurchfG) vom 09. Juli 2014
  • § 27a des Landwirtschafts- und Landeskulturgesetzes (LLG) vom 15. Dezember 2015
  • Dauergrünlandverordnung vom 19. Januar 2016

Ansprechpartner

Ingrid Boscher

Telefon 07351 52-6197
Telefax 07351 52-5197

ingrid.boscher(at)biberach.de

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