Pflaumen und Zwetschgen - die gesunde Powerfrucht aus dem Garten

Jetzt haben Pflaumen und Zwetschen Saison und stehen in diesem Jahr reichlich zur Verfügung. Aber unterscheiden sich die beiden Früchte und was ist zu beachten?

Pflaumen im engeren Sinne sind rundliche bis ovale Früchte mit einer Längsnaht. Die Haut ist blauviolett, rot oder gelb gefärbt. Häufig lässt sich der Stein wegen des weichen Fruchtfleischs nur schwer lösen. Die saftig-süßen Pflaumen schmecken als Frischobst, aber auch im Mus, in der Konfitüre und im Früchtebrot.

Im Gegensatz dazu sind Zwetschgen kleiner und länglich-oval bis plattrund geformt mit spitzen Enden. Meist besitzen sie keine Furche oder nur eine schwache Bauchnaht. Zwetschen sind überwiegend blauviolett gefärbt und haben ein festes Fruchtfleisch mit süßsaurem Geschmack. Der Stein lässt sich sehr gut vom Fleisch lösen. Da Zwetschen im Vergleich zu Pflaumen weniger Wasser enthalten, zerfallen sie beim Erhitzen nicht. Daher sind sie sehr gut als Belag für Blechkuchen geeignet.

Beim Einkauf sollten die Steinfrüchte möglichst reif sein und einen feinen aromatischen Duft verströmen. Der weißliche Film auf der Schale (Reif) ist ein Zeichen für Frische. Pflaumen und Zwetschen halten sich im Kühlschrank einige Tage und sollten vor dem Verzehr gründlich gewaschen werden.

Sie sind nicht nur lecker – Zwetschgen sind auch sehr gesund. Mit Vitamin C, A und E stärken sie unser Immunsystem und schützen uns vor Krankheiten. Außerdem enthalten sie B-Vitamine und bringen unsere Verdauung in Schwung.

Zwetschgen sind beliebte Sommerfrüchte und ein Klassiker für einen leckeren Blechkuchen. Ob eingemacht, gebacken oder gebraten - aus Zwetschgen lassen sich traumhafte Desserts, Kuchen sowie süße und herzhafte Gerichte zaubern.
Probieren Sie doch unseren Rezeptvorschlag.

Guten Appetit!