Aktuelles

Hier erhalten Sie Hinweise auf Neuigkeiten oder Änderungen im rechtlichen Rahmen der Pflanzenproduktion sowie aktuelle Beratungshinweise im Pflanzenschutz.


Festmistausbringung Sperrzeiten im Herbst / Winter

in den Herbst und Wintermonaten sind für die Festmistausbringung verschiedenen Sperrzeiten vorgegeben. Gerne haben wir für Sie die aktuellen Fristen zu den „roten und grünen“ Gebieten zusammengestellt:

Sperrfrist „grüne Gebiete“

  • Keinen Festmist im Zeitraum vom 1. Dezember bis 15. Januar
  • Und wenn der Boden nicht aufnahmefähig ist, das heißt:
    o Wassergesättigt oder überschwemmt
    o Gefroren
    o durchgehend mit Schnee bedeckt

Sperrfrist „rote Gebiete“

  • Keinen Festmist im Zeitraum 1. November bis 31. Januar
  • Und wenn der Boden nicht aufnahmefähig ist, das heißt:
    o Wassergesättigt oder überschwemmt
    o Gefroren
    o durchgehend mit Schnee bedeckt
  • Bitte beachten, dass „rote Gebiete“ auch innerhalb von Wasserschutzgebieten au


Sperrfrist „grüne Gebiete“ innerhalb SchALVO Problem- und Sanierungsgebieten

  • Keinen Festmist ab der Ernte der letzten Vorfrucht bzw. nach letztem Schnitt bis 15. Januar
  • Und wenn der Boden nicht aufnahmefähig ist, das heißt:
    o Wassergesättigt oder überschwemmt
    o Gefroren
    o durchgehend mit Schnee bedeckt
  • Kein Festmist bis 31. Januar bei angedüngten Wintergerste- und Winterrapskulturen 
  • Kein Festmist bis 1. März wenn Kartoffeln und Mais als Kultur (Hackfrüchte) folgen


Sperrfrist „rote Gebiete“ innerhalb SchALVO Problem- und Sanierungsgebieten

  • Keinen Festmist ab der Ernte der letzten Vorfrucht bzw. nach letztem Schnitt bis 31. Januar
  • Und wenn der Boden nicht aufnahmefähig ist, das heißt:
    o Wassergesättigt oder überschwemmt
    o Gefroren
    o durchgehend mit Schnee bedeckt

 


Pflanzenschutzanwendungsverordnung

Die Änderung der Pflanzenschutzanwendungsverordnung trat am 8. September 2021 in Kraft und ist in der vorliegenden Form für den Wirkstoff Glyphosat bis 1. Januar 2024 geltend. Die wichtigsten Änderungen betreffen den Einsatz auf Ackerflächen und setzen sich wie folgt zusammen:

Glyphosat Anwendungsverbot:

  • in allen Wasser-, Natur-, Heilquellenschutzgebieten, Kern- und Pflegezonen von Biosphärenreservaten
  • zur Spätanwendung vor der Ernte (Sikkation)

Glyphosat-Einsatz außerhalb von Wasserschutzgebieten weiterhin möglich:

  • bei Direkt- und Mulchsaatverfahren ganzflächig
  • bei Pflugsaat auf betroffenen Teilflächen zur Bekämpfung ausdauernder Unkräuter /-gräser wie Ackerkratzdistel, Ackerwinde, Ampfer, Landwasserknöterich und Quecke wie auch ganzflächig auf erosionsgefährdeten Ackerflächen (CC Wasser 1 + 2 und CC Wind) zur Unkrautbekämpfung, einschließlich der Beseitigung von Mulch- und Ausfallkulturen.

Eine Anwendung ist in jeder Situation auf das nötige Maß zu beschränken und geeignete vorbeugende Maßnahmen wie zum Beispiel Fruchtfolgeplanung, Aussaatzeitpunkt und mechanische Maßnahmen sind vorzuziehen.

Die Anwendung zur Grünlanderneuerung sind auf Teilflächen erlaubt, wenn die wirtschaftliche Nutzung oder die Tiergesundheit gefährdet sind. Zur Vorbereitung einer Neuansaat ist eine flächige Anwendung auf Flächen möglich, die in einer Erosionsgefährdungsklasse sind oder auf denen eine wendende Bodenbearbeitung auf Grund anderer Vorschriften nicht erlaubt ist.

 

 


Sachgebietsleiter/in

Felix Teufel
Telefon 07351 52-6712
Telefax 07351 525-0438

felix.teufel(at)biberach.de

Ansprechpartner/in

Katharina Eberhardt

Telefon 07351 52-6713
Telefax 07351 525-0443

katharina.eberhardt(at)biberach.de

 

Stefanie Hotz

Telefon 07351 52-6711
Telefax 07351 525-379

stefanie.hotz(at)biberach.de

 

Lisa Rodi

Telefon 07351 52-6714
Telefax 07351 525-0423

lisa.rodi(at)biberach.de

 

Michael Ziesel

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