Zwischenfrüchte und Untersaaten

Zwischenfrüchte werden zwischen zwei Hauptkulturen als Gründüngung oder zur Futternutzung angebaut. Sie sind ein sehr wichtiges Instrument des Pflanzenbaus zur Erhaltung einer Vielzahl von ökologischen und agronomischen Funktionen. So werden unter anderem Nährstoffe über Winter in Biomasse konserviert und dadurch deren Auswaschung in das Grundwasser verhindert, so dass diese der folgenden Hauptkultur zur Verfügung stehen. Zwischenfrüchte verringern auch Wassererosion und damit den Eintrag von Nährstoffen in Oberflächengewässer. Beim Anbau von Leguminosen wird zudem Stickstoff fixiert, der von der Nachfrucht genutzt werden kann. Durch die Durchwurzelung und Erhöhung der biologischen Aktivität werden Bodenstruktur, Humusbilanz und damit Bodenfruchtbarkeit verbessert. Ein zielgerichteter Zwischenfruchtanbau kann zudem einen Beitrag zur Unkraut- und Schad-erregerunterdrückung leisten.

Untersaaten werden in eine Hauptfrucht (Deckfrucht) eingesät und nach Ernte der Hauptfrucht als Gründüngung oder zu Futterzwecken genutzt. Nach Ernte der Hauptkultur erfüllen sie ökologischen und agronomischen Funktionen einer Zwischenfrucht und können ggf. als Hauptfrucht zur Futtergewinnung in den Folgejahren (Kleegras) dienen.

 

Nach wie vor steht Ihnen der Mischungsrechner für Eigenmischungen von Zwischenfrüchten in Bezug auf ökologische Vorrangflächen für Sie mit weiteren Informationen und Hinweise zur Verfügung hier

Zu Jahresbeginn 2015 wurde eine Broschüre zur komplexen Thematik von Greening und Zwischenfruchtanbau in der Praxis erstmals aufgelegt. Dieses Nachschlagewerk soll als Hilfestellung und Anleitung zur Anbauplanung den Landwirten und Beratern vor Ort dienen - Broschüre 2015

Als Ergänzung und Aktualisierung zu dieser Broschüre gibt es seit Dezember 2015 nun eine Zusammenstellung von Terminen und weitergehenden Infos zu den Ökologischen Vorrangflächen, den FAKT Maßnahmen und SchALVO Vorgaben - Merkblatt Zwischenfrucht, Untersaat und Brache (neu)

Zwischenfruchtversuch 2018 - Versuchsfläche Mettenberg

Nach erfolgreicher Ernte der Wintergerste konnten wir am 24. Juli 2018 die vielen interessanten und vielfältigen Zwischenfrüchte aussäen. Die Aussaat der 22 Saatgutmischungen erfolgte auf vier unterschiedlich vorhergehende Bodenbearbeitungsvarianten, um die unterschiedlichen Aspekte der Pflanzenentwicklung beobachten zu können.

Die Versuchsfläche liegt dieses Jahr bei 88400 Biberach/Riß - Mettenberg Richtung Hochstetterhof 

 

 

Aussaat der Parzellen
Saatgut - DSV MaisPro TR
Saatgut - Planterra ZWH 4022
Saatgut - Planterra ZWH 4024

 

 

Ansprechpartner/in

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