Grenzfeststellung

Wenn Sie den genauen Grenzverlauf Ihres Flurstücks wissen wollen, Sie jedoch die Grenzzeichen nicht mehr vorfinden oder Grenzzeichen fehlen, können Sie einen Antrag auf Grenzfeststellung stellen.

Bei einer Grenzfeststellung werden mit Hilfe von Informationen und Daten des Liegenschaftskatasters fehlende Grenzzeichen wiederhergestellt bzw. erstmalig abgemarkt oder vorhandene Grenzzeichen örtlich auf ihre richtige Lage überprüft.

Zuständigkeit

    • die untere Vermessungsbehörde oder
    • öffentlich bestellte Vermessungsingenieure

Untere Vermessungsbehörde im Landkreis Biberach ist das Landratsamt.

Zuständig im Landratsamt ist das Vermessungsamt

Unterlagen

Plan oder Nummer des Flurstücks, an dem Sie eine Grenzfeststellung wünschen.

Ablauf

Einen Antrag auf Grenzfeststellung müssen Sie bei der zuständigen Vermessungsbehörde oder bei einem öffentlich bestellten Vermessungsingenieur stellen.

Sie können den Antrag formlos stellen (schriftlich, per Fax, telefonisch oder per E-Mail). Im Antrag müssen Sie das entsprechende Flurstück angeben und in einem Plan kennzeichnen, welcher Grenzpunkt überprüft beziehungsweise neu gesetzt werden soll. Wenn Sie den Antrag persönlich stellen möchten, können Sie auch ein spezielles Formular, das Sie bei der zuständigen Stelle erhalten, verwenden.

Die gesetzten bzw. überprüften Grenzpunkte werden Ihnen vor Ort gezeigt.

Gebühren

Für die Durchführung der Grenzfeststellung werden Gebühren nach der Gebührenverordnung in Verbindung mit dem Gebührenverzeichnis erhoben. Die Höhe der Gebühr ist abhängig von der Anzahl der festgestellten Grenzpunkte und vom Bodenrichtwert.  

Rechtsgrundlage

§ 5 Vermessungsgesetz (VermG)
Gebührenverordnung MLR (GebVO MLR)

Zuständiges Amt

Vermessungsamt

Ansprechpartner/in

Iris Quasnitza

Telefon 07351 52-7462

iris.quasnitza(at)biberach.de

Sprechzeiten

Montag
8 - 12 Uhr, 14 - 15.30 Uhr

Dienstag
8 - 12 Uhr

Mittwoch
8 - 17 Uhr

Donnerstag
8 - 14 Uhr

Freitag
8 - 12 Uhr